E-Mail: Allgemeines und Einrichtung

Inhaltsübesicht

Maileinstellungen in Kürze (IMAP, POP, SMTP)

Stellen Sie in Ihrem Mailprogramm folgendes ein:

  • Server für eingehende Mails (wahlweise IMAP oder POP) sowie Server für ausgehende Mails (SMTP): server1.ahja.ch ODER server2.ahja.ch ODER server3.ahja.ch*
  • Benutzername: Entspricht der vollständigen Mailadresse, z.B. info@domain.ch
  • Passwort: Haben Sie selbst gesetzt oder von uns bekommen.

* Je nach dem, auf welchem Server Sie sind, gilt das eine oder andere. Sie finden diese Angabe in unserem Begrüssungsmail – oder indem Sie Ihre Nameserver nachschauen. Geben Sie hier Ihren Domainnamen ein, zuunterst sehen Sie die Nameserver.

  • ns1.ahja.ch / ns2.ahja.ch bedeutet server1.ahja.ch
  • ns3.ahja.ch / ns4.ahja.ch bedeutet server2.ahja.ch
  • ns5.ahja.ch / ns6.ahja.ch bedeutet server3.ahja.ch

hilfe-nameserver

Weitere Hinweise:

  • Aktivieren Sie unbedingt SSL/TLS mit den entsprechenden Ports (Port 993 für IMAP, Port 465 für SMTP und Port 995 für POP).
  • Beim SMTP-Server muss die Authentifizierung (Passwortabfrage) aktiv sein (mit den gleichen Angaben wie für den Abruf)

Wenn Sie das Passwort vergessen haben, können Sie in der ServerControl selbst ein neues für jeden Mailaccount Ihres Hostings setzen. Der Zugang zur ServerControl steht im Begrüssungsmail. Wenn Sie dieses verloren haben, melden Sie sich bei uns.

ah,ja! kann Ihnen keine Mailpasswörter mitteilen; wir kennen diese nicht. Wir können Ihnen bei Bedarf aber ein neues Passwort setzen, falls Sie selbst keinen Zugang zur ServerControl haben. Dort können Sie das Mailpasswort jederzeit selbst neu setzen.

Neue Mailadressen oder Weiterleitungen einrichten

Loggen Sie sich in die ServerControl ein (was ist das und wie geht das?).

Hier können Sie alle Mailfunktionen Ihrer Domain bedienen:

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Beachten Sie zunächst, dass unterschieden wird zwischen E-Mail-Konten (Accounts) und Weiterleitungen (Forwarders).

  • Konten (auch Accounts genannt): Mailadressen im Stile von name@ihredomain.ch mit passwortgeschütztem Abruf der E-Mails (in ein Programm wie Thunderbird oder Outlook oder via Webmail). Der Spamfilter fängt unerwünschte Mails ab.
  • Weiterleitungen (auch „Forwarder“ oder „Redirects“ genannt): E-Mail-Weiterleitungen, die zwar gleich aussehen (im Stile von name@ihredomain.ch), aber „nur“ weitergeleitet werden, z.B. an Ihre Hauptadresse. Beispiel: Sie haben vier Domains, möchten nur immer ein Mailkonto checken, aber für jede Domain eine Adresse anlegen – erstellen Sie sodann einfach auf der Hauptdomain ein Konto und auf den anderen drei Domains beliebige Weiterleitungen auf das Konto der Hauptdomain, das Sie dann abrufen. Für einen reinen Forwarder müssen Sie kein separates E-Mail-Konto erstellen, der Forwarder alleine genügt!
  • Wichtig in diesem Zusammenhang: Es ist nicht sinnvoll, ein Konto UND eine Weiterleitung zu erstellen, denn so füllt sich Ihr Konto zusehends – und wenn der Speicherplatz voll ist, geht gar nichts mehr. Ausnahme: Sie wollen dies explizit so (z.B. Abruf über das Konto, aber gleichzeitig Weiterleitung an eine Drittperson) und sind dafür besorgt, dass das Konto regelmässig geleert wird.

Nun aber schön der Reihe nach.

Ein neues Mailkonto erstellen und verwalten

Unter „Konten“ können Sie natürlich E-Mail-Konten erstellen und verwalten. Wie geht das?

Geben Sie die gewünschte E-Mail-Adresse ein, indem Sie ins erste Feld den Teil vor dem @ eingeben (z.B. vorname.name) …02-email-03b-konto-erstellen

… und anschliessend den Teil nach dem @ aus dem Pulldownmenu auswählen (wenn Sie mehrere Domains besitzen – so genannte geparkte Domains oder Pointer – oder Subdomains wie bilder.ihredomain.ch -, haben Sie die Möglichkeit, Mailadressen zu erstellen, die auf andere Namen enden als Ihre Hauptdomain).

Geben Sie anschliessend das Kennwort ein und bestätigen Sie es in der nächsten Zeile.  Wählen Sie sichere Kennwörter (keine Begriffe aus existierenden Sprachen, sondern willkürliche, „seltsame“ Kombinationen aus Gross- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen und Sonderzeichen wie 9=Uh*sQ3V-). Tipps für gute Passwörter finden Sie hier. Beachten Sie aber, dass z.B. iPhones nicht alle Zeichen in Passwörtern akzeptieren und dass Sie keine Umlaute / Accents verwenden.

Das System wird nur sichere Passwörter akzeptieren und ansonsten diese Warnung anzeigen:

02-email-02-passwort-zu-schwach

Sie können auch den Passwortgenerator benützen – das System wählt Ihnen dann ein sicheres Kennwort aus. Klicken Sie auf „Passwortgenerator“ rechts neben dem Kennwortfeld. Es erscheint ein Fenster, wo Sie die Kennwortlänge (wir empfehlen mindestens 10 Zeichen) wählen können sowie die Art der verwendeten Zeichen (wir empfehlen alle: Gross- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Symbole).

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Zuunterst können Sie dem Mailaccount ein „Postfachkontingent“ geben, eine maximale Anzahl Megabytes (MB). Wenn dieser Wert erreicht ist (das heisst Mails in diesem Umfang in den Ordnern Ihrer Mailbox liegen, z.B. also auch im Ordner „Gesendet“ oder im Papierkorb), können keine Mails mehr empfangen werden; das Konto ist dann blockiert. Wenn Sie das Feld leer lassen und „Unbegrenzt“ wählen, entspricht die Quota der maximalen Anzahl Megabytes Ihres gesamten zur Verfügung stehenden Speichers.

Mailbox voll / Quota Exceeded?

Beachten Sie also: Eine nicht geleerte Mailbox (oder ein sehr gefülltes Webmail) kann Ihre gesamte Website blockieren, da auch der Mailspeicher zu Ihrem verfügbaren Gesamtspeicher gehört. Umgekehrt bedeuten kleine Limits, dass die Box zu schnell voll ist. Unser Tipp: Wählen Sie mindestens 900 MB oder „Unbegrenzt“, pflegen Sie aber das Konto gut (löschen Sie nicht mehr Benötigtes einmal monatlich).

Wer Mails an eine zu volle Box sendet, bekommt nur noch den Fehler „Mailbox Quota Exceeded“ zurück. Um Mails ganz zu löschen, müssen Sie auch den Papierkorb leeren (am besten via Webmail – ausser der Papierkorb ist als IMAP-Ordner definiert). Ein Tipp: Für den Transfer grosser Dateien ist E-Mail nur bedingt geeignet. Benutzen Sie dazu lieber Dienste wie Dropbox oder WeTransfer.

Klicken Sie auf „Konto erstellen“. Nach der Erstellung erhalten Sie die Bestätigung:

02-email-03c-konto-erstellt

Im unteren Teil der Seite können Sie bestehende Konten bearbeiten und mit den entsprechenden Icons…

  • … das Kennwort (Passwort) des Kontos ändern,
  • … das Kontingent (auch Limit, Quota, Mailboxgrösse genannt) ändern und
  • … das Konto unwiderruflich löschen.

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In der letzten Spalte können Sie unter „Mehr“ u.a. den Punkt „Webmail aufrufen“ wählen:

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Das ist nicht empfohlen. Unser offizielles Webmail befindet sich unter webmail.ahja.ch – wenn Sie aber die Produkte Horde, Roundcube oder Squirrelmail benutzen wollen, können Sie dies hier auf eigene Verantwortung tun.

Wie können meine Mitarbeitenden ihr Passwort selbst anpassen oder eine Abwesenheitsmeldung einrichten?

Das ist via Webmail ganz einfach möglich. Sie finden alles dazu in diesem Abschnitt.

Ist die Grösse von Mail-Anhängen beschränkt?

Die Attachment-Grösse ist bei uns nicht limitiert. Es ist aber aus verschiedenen Gründen nicht ratsam, Dateien über 2 MB per E-Mail zu verschicken. z.B. könnte sich der Empfänger sehr aufregen, wenn er nicht gerade am ADSL oder Kabel sitzt (sondern via Handy im Ausland die Mails checkt und hohe Roaminggebühren zahlen muss) – oder andere Server entlang der Zustellroute könnten eine Grössenbeschränkung haben. Benützen Sie stattdessen Dienste wie FTP, WeTransfer oder Dropbox.

Wie richte ich auf meinen Geräten den Mail-Abruf ein?

In diesem PDF (1 MB) haben wir für Sie alle Angaben zusammengestellt, die Sie für Ihr Mailprogramm benötigen. Die Anleitung beinhaltet zudem Konfigurations-Beispiele für die heute gängigsten Mailprogramme und Smartphones.

Bitte verwenden Sie zum Einrichten der Mailkonten nicht die Angaben, die Sie in der Hilfe der ServerControl (cPanel) finden. cPanel ist ein standardisiertes Produkt aus den USA, das leider viele Dinge beinhaltet, die wir besser gelöst haben. Leider sind die Hilfedaten in cPanel nicht ausblendbar.

Weiterleitungen

Wie schon erwähnt können Sie hier Mailadressen erzeugen, die weder gefiltert noch abgelegt werden, sondern an eine andere Mailadresse umgeleitet (forwarded oder redirected). Wie geht das?

Nochmals: Es ist nicht ratsam, für die gleiche Mailadresse ein Konto UND eine Weiterleitung anzulegen, ausser Sie wissen genau, warum Sie dies tun.Was hingegen eine sinnvolle Funktion ist: Wenn Sie einen Domain-Alias besitzen (auch „geparkte“ Domain genannt; eine zweite oder dritte Webadresse, die den selben Inhalt anzeigt wie Ihre Hauptadresse – z.B. ist www.andi-jacomet.ch dasselbe wie www.jacomet.ch), können Sie Mails, die auf Pointer-Adressen kommen, an die Adresse Ihrer Hauptdomain weiterleiten.

So fangen Sie „Vertipper“ ab (Leute, die fälschlicherweise an info@andi-jacomet.ch statt info@jacomet.ch mailen, würden eine Fehlermeldung erhalten, wenn Sie keinen Forwarder von info@andi-jacomet.ch an info@jacomet.ch einrichten).

Sie können mit „Weiterleitung hinzufügen“ eine neue Weiterleitung erstellen oder weiter unten die bestehenden aus der Liste löschen:

02-email-08-weiterleitungen-uebersicht

Auf der Erstellungsseite finden Sie verschiedene Angaben, die nur für fortgeschrittene User (Programmierer usw.) sinnvoll sind. Sie werden vor allem die Zeilen „Adresse“, „Domäne“ und „Ziel: An folgende E-Mail-Adresse weiterleiten“ benötigen, um anschliessend auf „Weiterleitung hinzufügen“ zu klicken:

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Sie können übrigens auch an mehrere Adressen weiterleiten, ohne gleich eine Mailingliste zu erstellen: Richten Sie einfach mehrere gleichlautende Forwarder an verschiedene Adressen ein (z.B. alle@domain.com an mutter@familie.ch, alle@domain.com an vater@familie.ch usw.).

Beachten Sie bitte nochmals: Für einen reinen Forwarder müssen Sie nicht auch noch einen Account erstellen, der Forwarder alleine wird problemlos funktionieren!

Wo kann ich für meine Ferien eine Abwesenheitsmeldung (Autoresponder) einrichten?

Das ist via Webmail ganz einfach möglich. Sie finden alles dazu in diesem Abschnitt.

Autoresponder für nicht existierende Adressen

Auch für Mailadressen, die nicht explizit als Konto oder Forwarder definiert sind, können Sie Autoresponder einrichten. Wenn z.B. ein Mitarbeiter nicht mehr in Ihrer Firma arbeitet, das Mailkonto bereits weg ist und Sie seine Mailpartner dennoch wissen lassen wollen, dass das Mail ungelesen gelöscht wird (man die Firma aber über die Hauptadresse erreicht), können wir für Sie einen entsprechenden Autoresponder einrichten – melden Sie sich bei uns.

Wie kann ich mein Mailpasswort ändern?

Fast alle Loginprobleme sind auf Vertipper bei der Mailadresse oder beim Passwort zurück zu führen.

Wenn Sie das alte Passwort noch wissen, ändern Sie es am besten via Webmail. Dies ist hier beschrieben.

Beachten Sie, dass die Mailadresse immer ganz in Kleinbuchstaben geschrieben werden muss und dass zu viele falsche Loginversuche nacheinander zu einer Sperrung Ihres Anschlusses führen können, da dies als Hacking interpretiert wird. Wenn Sie also sowieso unsicher sind, wie das Passwort lautet, lassen Sie es lieber nach 4 Versuchen sein und setzen Sie sich ein neues.

Wenn Sie das alte Passwort nicht mehr wissen oder mehrere Passwörter auf einmal ändern wollen, loggen Sie sich in die ServerControl ein (was ist das?). Wir kennen Ihre Passwörter übrigens auch nicht, diese sind verschlüsselt abgespeichert. Die Logins zur ServerControl (cPanel) finden Sie in unserem Begrüssungsmail. Dort können Sie unter „Mail“ eine Liste aller Mailkonten anzeigen lassen und Ihr Passwort mit einem Klick auf „Kennwort ändern“ anpassen:

02-email-05-konten-auflistung

Wenn Sie nicht Hauptzesitzerin oder -besitzer des Hostings sind und demnach keinen Zugriff auf die ServerControl (cPanel) haben, wenden Sie sich bei Problemen an diese Person.

Ist die Anzahl Mails pro Stunde beschränkt?

Ja, auf folgende Werte:

  • Alte Basic-Abos: 250 pro Stunde pro Hosting-Account
  • Private / Complete: 500 Mails pro Stunde pro Hosting-Account
  • Business: 1000 Mails pro Stunde pro Hosting-Account

Dies geschieht aus Sicherheitsgründen. Im Falle eines Mailkonto-Hackings kann der Server sonst von Spammern besser für illegale Massenversände verwendet werden, was der Reputation des Servers schadet. Im Alltag werden diese Grenzen aber ohnehin kaum je ausgereizt.

Wenn Sie Newsletter versenden, achten Sie darauf, dass Ihr Newsletter-Programm nicht alles aufsmal sendet, sondern „schubweise“. Gute Newsletterprogramme können das. Oder versenden Sie manuelle Mails „gestückelt“.

Wir können diese Limiten in begründeten Ausnahmefällen gegen eine Gebühr von 30 Franken für eine kuze Zeit aufheben, wenn Sie das wünschen (Ausnahme: bei Basic-Abos keine Erhöhung). Mailen Sie uns bitte rechtzeitig.

Zustellung nachverfolgen: Prüfen Sie, ob Mails korrekt versandt wurden

Mit dieser ServerControl-Funktion können Sie anzeigen, wie der Mail-Server eine versandte Nachricht handhabt. Geben Sie eine Mailadresse ein und klicken Sie auf „Bericht ausführen“. Grüne Quadrate als Ergebnis bedeuten „alles OK“, rote heissen „da stimmt etwas nicht“ – wie hier im Beispiel mit einem klaren Vertipper:

02-email-10-zustellung-nachverfolgen-01

„HOST_NOT_FOUND“ bedeutet, dass kein Server namens gmx.netr gefunden wurde.

Sie können übrigens auch prüfen, ob alle Mails, die Sie versandt haben, auch wirklich sauber raus gegangen sind. Wenn Sie eine Mailadresse eingeben, an die Sie in den letzten 30 Tagen gemailt haben, erhalten Sie eine Liste als Ergebnis. Sie sehen in der ersten Spalte meistens grüne Häklein, was bedeutet, dass das Mail vermutlich erfolgreich zugestellt wurde (zumindest hat es den Server der Gegenstelle erreicht – es kann dort natürlich von einem Filter verschluckt worden sein, das weiss man nie). Rote Zeichen bedeuten Fehler. Andere Zeichen sehen Sie auf dieser Seite. Wenn Sie auf das „i“ in der Spalte „Aktionen“ klicken, sehen Sie alle verfügbaren Details zum Mailversand.

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Wie erfasse ich einen SPF- oder DKIM-Record?

SPF bedeutet  „Sender Policy Framework“ – das ist einer von vielen Abwehrmechanismen gegen Spam. Für jede Domain kann in der ServerControl (cPanel) ein so genannter SPF-Eintrag in der DNS-Zone erstellt werden. Dieser sagt aus, dass unser Server berechtigt ist, für Ihre Domain Mails zu versenden.

Wenn ein Spammer ein Spammail verschickt und dabei Ihren Absender verwendet, prüft der Empfangsserver die Rechner-Adresse (IP) des Absenders und vergleicht diese mit dem SPF-Eintrag für Ihre Domain. Sofern der Spammer nicht über unseren Server spammt, wird das Mail vom Empfänger abgewiesen, weil die Absender-IP nicht mit dem SPF-Eintrag Ihrer Domain übereinstimmt.

Sobald Sie Nachrichten mit Ihrer Domain über externe Server versenden möchten, müssen Sie Ihren SPF-Eintrag um die IPs der sendenden Server erweitern. Dies ist zum Beispiel notwendig, wenn Sie Newsletter-Versanddienste benützen.

DKIM („DomainKeys Identified Mail„) ist eine andere Methode der Mailauthentifizierung. DKIM ergänzt alle Mails mit einer Signatur, die Ihrer Domain zugeordnet ist. Wenn das Mail empfangen wird, fragt der empfangende Server den öffentlichen Schlüssel ab, der in Ihrer DNS-Zone vorhanden ist. So wird überprüft, ob alles korrekt ist.

Wir überlassen es ausdrücklich Ihnen, ob Sie SPF / DKIM aktivieren wollen. Mailen funktioniert normalerweise problemlos ohne die beiden Dienste, solange Sie keine externen Maildienstleister oder Newslettertools verwenden.

SPF und DKIM aktivieren Sie in der ServerControl über den Button „Authentifizierung“:

Was bedeuten die Ordner „Drafts“, „Trash“ usw.?

Das sind die Standardordner unseres Server-Systems für Entwürfe, Papierkorb und gesendete Mails. In allen gängigen Mailprogrammen können Sie angeben, dass das System diese Ordner für die entsprechenden Aufgaben verwendet oder ganz ausblendet.

  • In Mozilla Thunderbird finden Sie die Einstellung unter „Extras > Konten-Einstellungen > Kopien und Ordner“.
  • Im Apple Mail im Menu „Postfach“ kann man „Dieses Postfach verwenden als…“ anwählen. Hier kann man die Ordner für die Entwürfe oder den Papierkorb verwenden.

Mailinglisten

Primär für fortgeschrittene User empfohlen. Hier können Sie so genannte Mailinglisten erstellen (ein Mail an liste@domain.ch geht dann an mehrere Adressen, die Sie spezifiziert haben). Dies kann die Kommunikation in Arbeitsgruppen erleichtern, oftmals ist aber ein Diskussionsforum dafür die bessere Lösung.

Mehr Infos zu den Mailinglisten sowie deren Einrichtung und Bedienung auf dieser Seite und auf dieser Seite.

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass standardmässig öffentlich sichtbare und auch via Suchmaschinen auffindbare Mailarchive angelegt werden. Wenn Sie das nicht wollen, müssen Sie in den Optionen entsprechende Einstellungen vornehmen.

Wenn Sie einfach eine Mail-Adresse haben möchten, die aber an mehrere Personen zugestellt wird, ist die Adressenliste nicht der richtige Weg. Erstellen Sie stattdessen mehrere separate reine Mail-Weiterleitungen (siehe oben) mit der selben Zieladresse, also z.B.

  1. verteiler@ihredomain.ch an adresse1@bluewin.ch
  2. verteiler@ihredomain.ch an bla@gmail.com
  3. verteiler@ihredomain.ch an beispiel@gmx.net
  4. Undsoweiter…

Wie ist das mit POP und IMAP genau?

Die Kurzfassung lautet: POP oder POP3 („veraltete Methode“) bedeutet, dass Mails vom Server auf Ihren Computer heruntergeladen und dann auf dem Server gelöscht werden. IMAP („aktuelle, empfohlene Methode“) heisst, dass sich alles auf dem Server abspielt; jedes Mail-Programm greift auf den Zustand auf dem Server zu.

Wenn die Mailkonten in allen Abruf-Programmen als „IMAP“ konfiguriert sind, haben Sie somit immer überall den gleichen Stand. Beispiele: wenn auf Gerät A ein Mail gelöscht wird, verschwindet es auch auf Gerät B und C. Wenn auf Gerät B ein Mail versandt wird, erscheint es auch auf Gerät A und C in den gesendeten Mails (Voraussetzung ist natürlich eine korrekte Konfiguration auf allen Geräten). Wenn Sie im Webmail auf Gerät D ein Mail in einen Unterordner schieben, ist dies auch auf allen anderen Geräten sofort so sichtbar.

IMAP hat sich in den letzten Jahren durchgesetzt, da Mails immer öfter – anders als früher – auf vielen verschiedenen Geräten auch unterwegs gecheckt werden.

Alle Mailkonten auf unseren Servern (und den meisten anderen Anbietern) sind „einfach Mailkonten“ – dem Konto selbst „ist es egal“, ob Sie es via POP oder IMAP ansteuern. Man kann ein Konto also nicht „als POP oder IMAP einrichten“ – POP oder IMAP bezeichnet nur die Art des Mail-Abrufens von einem Konto.

Die Nachteile von POP: Sie müssen stets überlegen, welches Ihr Haupt-Abrufgerät ist. In der Regel ist dieses so eingestellt, dass es die Mails sofort oder nach einer bestimmten Anzahl Tage vom Server löscht. Solange Sie unterwegs sind (und z.B. via Handy und Webmail die Mails abrufen), greifen Sie via IMAP aufs Konto zu. Wenn Sie ein Mail senden, bleibt es vermutlich (je nach Einstellung) auf dem Server in „Gesendete Objekte“. Zu Hause (oder allgemeiner: „auf dem Hauptrechner“) sehen Sie das Mail aber nicht unter „Gesendet“. Die vielen Konfigurations-Möglichkeiten erhöhen die Fehlerwahrscheinlichkeit beträchtlich: Wenn Sie auf 5 Rechnern IMAP verwenden und auf einem POP (dort aber eingestellt ist, dass Mails nach 25 Tagen jeweils vom Server gelöscht werden), dann werden alle Mails, die auf dem POP-Rechner heruntergeladen wurden, nach 25 Tagen auch ganz sicher vom Server gelöscht – wenn Sie gerade auswärts sind und diese Mails benötigen würden, wird Sie das ärgern (oder Sie vermuten einen Fehler, da Sie vergessen haben, dass auf dem einen Rechner „nach 25 Tagen löschen“ definiert ist). Noch verrückter wird es, wenn auf einem Rechner 25 Tage und auf einem 50 Tage definiert sind – das gibt ein Riesendurcheinander und vermutlich viele ungewollt gelöschte Mails. Wenn Sie zudem eine hohe Anzahl Tage definiert haben, kann es sein, dass der Server sie aus technischen Gründen gar nie löscht. Bei jedem Serverwechsel (alle paar Jahre) werden Sie folglich Tausende längst gelesener Mails wieder zugestellt bekommen. Dagegen können wir nichts tun und Sie leider auch nicht unterstützen. Alle, die POP (und sei es nur auf einem einzigen Rechner ) nutzen und nicht sehr genau geplant haben, werden früher oder später Probleme haben – ausser Sie mailen immer nur mit genau einem Gerät. Heute muss man also beinahe sagen, dass die Verwendung von POP „auf eigene Gefahr“ erfolgt.

All diese Nachteile haben Sie bei IMAP nicht. Wir raten daher vor POP / POP3 ab und können Sie bei den oben beschriebenen Problemen leider nicht weiter unterstützen – sie liegen in der technischen Natur von POP. Wer diese Art des Abrufes heute noch verwendet, ist quasi „selbst schuld“, so schnöde das auch klingen mag.

Der einzige Nachteil von IMAP ist, dass die Konten schneller „vollaufen“, da ja alles auf dem Server bleibt (auch die Mail-Anhänge). Sie benötigen also womöglich rascher mehr Speicherplatz.

Wir finden: Das wiegt die Nachteile von POP bei weitem auf. Wir empfehlen Ihnen, IMAP zu benutzen, aber ab und zu alte Mails zu löschen (und dann auch die Papierkörbe zu leeren, sonst bleibt der Platz belegt) und / oder Mails lokal (bei Ihnen auf dem Rechner) zu sichern. Dies betrifft vor allem Mails mit grossen Anhängen. Halten Sie vor allem den Posteingang (Inbox) möglichst schlank, legen Sie Unterordner für Ihre Ablage an. Sonst wird das Mailen immer schwerfälliger.

Alles, was in Ihrem Mailkonto ist, wird zudem von uns zweimal täglich gesichert; diese Backups werden eine Woche aufbewahrt. Der Abruf via IMAP schützt Sie also auch besser vor Datenverlust.

Wir empfehlen Ihnen also ganz klar, überall nur IMAP zu verwenden, ausser Sie rufen die Mails sicher immer nur auf einem einzigen Gerät ab.

Mehr zum Unterschied zwischen POP und IMAP finden Sie über eine einfache Googlerecherche.

Wie kann ich bestehende Konten von POP auf IMAP umstellen?

Wenn Sie versiert sind, schaffen Sie das selbst. Wir empfehlen folgendes Vorgehen – beschrieben mit unserem empfohlenen Mailprogramm Mozilla Thunderbird. Wir gehen davon aus, dass dort momentan eines oder mehrere POP-Konten definiert sind.

  1. Einrichten eines temporären Mailkontos, zB temp1@ihredomanin.ch, via ServerControl (wie geht das?)
  2. Dieses Konto als IMAP-Account in Thunderbird einrichten
  3. Alle Mails aus dem POP-Konto in Thunderbird mit der Maus („Drag and Drop“) ins neue IMAP-Konto ziehen (in den Posteingang oder in einen zuvor erstellten Unterordner davon)
  4. Verfahren Sie so für jedes POP-Konto – Sie können im temporären IMAP-Konto beliebig viele Ordner für den Transport verschiedener Accounts erstellen.
  5. Thunderbird schliessen, mit MozBackup vorsichtshalber ein Backup von Thunderbird auf eine externe Harddisk oder in einen anderen Ordner Ihres Rechners ziehen.
  6. Thunderbird wieder starten; die alten POP-Accounts löschen. Thunderbird neustarten.
  7. Die beiden früheren POP-Accounts in Thunderbird als IMAP-Accounts neu einrichten.
  8. Die Mails im temporären IMAP-Account (zB temp1@ihredomain.ch) ins „richtige“ IMAP-Konto in den Posteingang oder die entsprechenden Unterordner ziehen, nachdem Sie diese erstellt haben
  9. Kontrollieren, ob wirklich alle Unterordner mit den gewünschten Mails am gewünschten Ort sind
  10. Thunderbird schliessen und starten
  11. In Thunderbird die alten POP-Konten sowie das temporäre IMAP-Mailkonto löschen. In der ServerControl (cPanel) das temporäre Mailkonto löschen.
  12. Alles neustarten. Alles checken. Nun müsste alles auf IMAP laufen.
  13. Gegebenenfalls die neuen Unterordner auch im Webmail abonnieren, falls Sie dieses parallel verwenden, z.B. unterwegs (wie geht das?)

Wenn Ihnen das zu mühsam ist, können Sie auch ah,ja! um Hilfe bitten. Wir verrechnen den Aufwand nach Stunden, wir machen Ihnen gerne eine Offerte. Der Aufwand ist je nach Ausgangslage verschieden. Wir brauchen aber in jedem Falle die Zugangsdaten zu allen Mailkonten. In aller Regel kostet der Umzug eines Mailkontos aber unter 100 Franken – ohne Gewähr.

Für andere Mailprogramme ist das Vorgehen ähnlich – wir empfehlen hier aber die Zusammenarbeit mit Ihrem Computersupporter oder einer auf Ihrem Mailprogramm versierten Person.

Wie kann ich Mails vom einen Konto aufs andere oder auf einen anderen Rechner ziehen?

Das können Sie mit einem IAMP-Konto problemlos selbst erledigen, auch wenn es etwas aufwändig ist und der Prozess gewisse Fehlerquellen aufweist. Das Vorgehen ist in diesem Artikel beschrieben. und ähnelt dem Vorgehen, das oben unter „Wie kann ich bestehende Konten von POP auf IMAP umstellen?“ beschrieben ist.

Wenn Ihnen das zu mühsam ist, können Sie auch ah,ja! um Hilfe bitten. Wir verrechnen den Aufwand nach Stunden, wir machen Ihnen gerne eine Offerte. Der Aufwand ist je nach Ausgangslage verschieden. Wir brauchen aber in jedem Falle die Zugangsdaten zum Ursprungskonto (Servername, User, Passwort). In aller Regel kostet der Umzug eines Mailkontos aber unter 100 Franken – ohne Gewähr.

Fehlt hier etwas?

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